Edel-Smartphone im Doppelpack – HTC Ultra U vs. HTC U Play

Der Handy-Markt ist wohl einer der am härtesten umkämpften Sparten der hiesigen Techniklandschaft. Mit dem iPhone krempelte der (einstige) Platzhirsch Apple schließlich bereits vor einem guten Jahrzehnt die gesamte Telekommunikationsbranche um und auf das Alleskönner-Smartphone von damals sind mittlerweile etliche Alternativen gefolgt.

Derweil erblicken nahezu täglich neue Handys das Licht der Welt, werden teilweise jedoch kaum wahrgenommen. Insbesondere vor großen Events wie etwa vor dem kommenden Mobile World Congress (MWC) in Barcelona scheinen manch Super-Telefone ins Hintertreffen zu geraten, da die Debatten und Spekulationen über die möglichen Neuerscheinungen keinen Raum für sonstige Meldungen zulassen.

Genau diesem Dilemma scheint nun HTC ausgeliefert zu sein: Gleich zwei neue Spitzenmodelle brachte der Mobilfunkprofi aus Taiwan in diesem Monat an den Start. Mit an Board des HTC Ultra U und HTC Ultra Play sind viele verschiedene technische Raffinessen, die ein ohne Frage stimmiges und innovatives Konzept erkennen lassen.

Eine Frage der Größe

Der wortwörtlich größte Unterschied der beiden Neuheiten wird bereits beim ersten Blick deutlich: Das HTC Ultra U ist wesentlich breiter als dessen kleiner Bruder, denn mit einem Hauptdisplay von 5,7 statt 5,2 Zoll fällt die U-Variante an jeder Seite einen guten Zentimeter breiter aus. Allerdings resultiert der Größenunterschied nicht nur aus diesem „normalen“ Diagonalenvorsprung: Auf der Vorderseite des HTC U Ultra sitzt im obersten Eck ein Zweitdisplay! Dieses erweitert die darunterliegende Hauptanzeige, indem dort Statusanzeigen und Meldungen sowie die Uhrzeit angezeigt werden können.

So wird der Akku des HTC Ultra U spürbar geschont und das Modell mausert sich dank seines 3.000 mAh starken Energiespeichers zu einem echten Marathon-Handy: Satte 25 Stunden lang darf mit dem HTC Ultra U gequasselt werden! Das Hauptdisplay löst übrigens mit 2.560 x 1.440 Pixel und das Dualdisplay mit 160 x 1.040 Pixel auf. Beim HTC Ultra Play liegt die Auflösung bei 1.920 x 1.080 Pixel. Dies ergibt bei beiden Versionen einen detailreichen und farbkräftigen Bildschirmgenuss, denn auch die Helligkeitswerte und die Farbräume überzeugen.

Ebenfalls deutlich sichtbar: HTC U Ultra und HTC U Play kommen in einem edlen Glasbeschlag daher. Denn nun ziert Gorilla Glass der fünften Generation sowohl die Vorder- als auch Hinterseite der Modelle, lässt Schrammen und Kratzer nahezu keine Chance und kann je nach Farbe auch noch ein sehr interessantes Lichtspiel bewirken. Von Klassikschwarz über Weißsilber bis hin zu Marineblau können die Neulinge nämlich in den verschiedensten Effekten schimmern.

Kleine Technik groß gedacht

Neben den offensichtlichen Design- und Displaygegebenheiten zeugen selbstverständlich noch viele Technikkomponenten im Innenleben der Smartphones vom neuen HTC-Image: Mit dem Helio P10 schickt HTC einen soliden Mittelklasse-Rechner ins Rennen. Und wer zum HTC U Ultra greift, bekommt sogar einen Snapdragon-Prozessor, der mit einer Taktfrequenz von 2,15 GHz ans Werk geht, zwischen die Finger. Zusammen mit dem 4 GB dicken Arbeitsspeicher bringt es das HTC U Ultra somit auf Highspeed-Werte.

Apropos Speicher: Beim HTC Ultra U stehen ein 64 GB großer interner Speicher und ein bis zu 2 TB großer externer Speicher zur Verfügung – zumindest theoretisch, denn Speicherkarten in diesem XXL-Format werden erst in (absehbarer) Zukunft erscheinen. Beim HTC U Play beträgt der interne Speicher 32 GB, die Erweiterungsoption bleibt bestehen. Neben einer kräftigen beziehungsweise umfangreichen CPU führen die Neulinge allerdings noch ein paar weitere technische Leckerbissen mit sich.

So schlummert in den Modellen zum Beispiel die Bedienungssoftware Companion. Hierbei handelt es sich um eine besonders clevere Software, die selbst auf Zurufe aus weiter Entfernung zum Leben erwacht und quasi als Gegenstück zu Apples Siri die verschiedensten Aufgaben übernimmt. Besonders an dieser Software: Dank neuer Fernfeldmikrofone analysiert Companion selbst das Stimmenprofil weit entfernter Personen und startet lediglich, wenn auch tatsächlich der eigentliche Besitzer Befehle à la Wettercheck & Co. erteilt.

Ein letztes großes Highlight offenbart noch die Kameratechnik. So können dank der 16 Megapixel starken Front- und Hauptkamera des HTC Ultra Play etwa grundsätzlich kristallklare Aufnahmen geschossen werden. Und dank einer HDR-Option fallen auch die Farben bei Fotos und Videos einmalig gut aus. Fast einmalig, denn das HTC Ultra U setzt noch eine Schüppe drauf: Zwar beträgt die Pixelzahl des HTC Ultra U lediglich 13 Megapixel pro Linse, doch mithilfe eines Lasersensors werden hier äußerst plastische Strukturen und optimale Schärfen erschlossen.

Beide Modelle sind derzeit für rund 450 Euro (HTC U Play) und 750 Euro (HTC U Ultra) zu haben, wobei Kunden von O² noch mit einem Lautsprecher von JBL belohnt werden. Das HTC U Ultra soll es in naher Zukunft auch mit Saphir-Glas und einem 128 GB großen Speicher geben, wofür allerdings weitere 100 Euro fällig werden sollen.

 

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Author: admin

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