Wie du das Beste aus deinem Bild rausholst

Tätigkeiten wie das Retuschieren, Anpassen und Effekte zaubern gehören längst nicht mehr nur zu den Aufgaben eines professionellen Fotografen, sondern können mithilfe von verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen auch problemlos von Anfängern ausgeführt werden. Mit ein wenig Übung gelingt es jedem die Bildqualität seines Fotos zu verbessern und vermeintlich missratene Bilder zu retten. Welche weiteren Vorteile die Bildbearbeitung bietet, wie diese funktioniert und welche Programme es dafür gibt, erfährst du in diesem Artikel.

Warum sollte man Bilder überhaupt bearbeiten?

Die Bildbearbeitung macht es möglich aus einem bereits guten Foto noch mehr rauszuholen. Dies gelingt beispielsweise durch die Anpassung der Helligkeit, Schärfe und des Kontrastes. Außerdem lassen sich kleinere Fehler auch noch im Nachhinein korrigieren und unerwünschte Objekte löschen. Zudem kannst du dein Bild mit nur ein paar Mausklicks komplett verändern und durch einen passenden Filter mit einem neuen Stil versehen. Neben der Bildoptimierung bieten Bildbearbeitungsprogramme jedoch auch die Möglichkeit, kreative Fotomontagen aus Text, Foto und Grafikelementen zu erstellen.

Wie funktioniert das Ganze?

Es gibt zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme mit unterschiedlichen Bearbeitungsfunktionen. Die wichtigsten Funktionen sind hier für dich zusammengefasst:

Ebenen

Einzelne Bildelemente können wie auf Transparentfolien übereinander angeordnet werden und einzeln bearbeitet werden. Durch das Austauschen von Ebenen kannst du Elemente in den Vordergrund und Hintergrund schieben. Tipp: Erstelle vor der ersten Bearbeitung eine Kopie der Hintergrundebene, so wird nur die neue Ebene verändert. Falls etwas beim Bearbeiten schief gegangen sein sollte, kannst du problemlos wieder zum Originalbild wechseln.

Werkzeuge

Es gibt zahlreiche Werkzeuge, die eine Auswirkung auf das ganze Bild haben. Du kannst jedoch auch nur einen bestimmten Bildausschnitt verändern, dafür stehen eine Reihe von Tools zur Verfügung. Neben dem einfachen Auswahlwerkzeug, gibt es beispielsweise auch den Zauberstab, der Flächen nach ähnlicher Farbe auswählt, oder das Lasso, welches das Zeichnen von Auswahlbegrenzungen ermöglicht.

Besonders beliebt bei der Porträtretusche ist vor allem der Kopierstempel. Er dient zur Übertragung von Bildabschnitten in andere Bereiche. Dadurch ist es möglich Hautunreinheiten und andere Schönheitsfehler zu korrigieren.

Kontrast und Helligkeit

Wirkt ein Bild matt und trostlos, lohnt sich eine Korrektur der Helligkeit und des Kontrastes. In vielen Fällen lässt eine leichte Erhöhung des Kontrastes und der Helligkeit die Farben deines Fotos intensiver und lebendiger erscheinen. Hierbei solltest du jedoch vorsichtig sein, da zu viel Kontrast oder Sättigung die Farben schnell künstlich erscheinen lässt.

Zuschneiden und Geraderichten

Eine einfache Funktion, die deine Bildqualität jedoch erheblich verbessern kann, ist das Zuschneiden der Breite und Höhe deiner Bilder. Ein Vorteil ist, dass du so leicht störende Elemente aus deinem Bild entfernen kannst. Außerdem lässt sich durch das Beschneiden einfach das Format des Bildes ändern. Ein weiteres Tool, das nicht unterschätzt werden sollte, ist das Geraderichten. Ein schräger Horizont wirkt oft störend, kann jedoch leicht durch digitale Nachbearbeitung gerade gerichtet werden.

Welche Bildbearbeitungsprogramme gibt es?

Bei der Wahl eines geeigneten Bearbeitungsprogramms müssen verschiedene Faktoren beachtet werden. Der Verbraucher muss sich zunächst entscheiden, welche Funktionen er benötigt und wieviel Geld er ausgeben möchte. Die Preisspanne der verschiedenen Programme ist jedoch sehr groß und reicht von kostenlosen Tools bis zu Profi-Bearbeitungssoftwares, deren Kosten im dreistelligen Bereich liegen. Der Preis hängt vor allem mit dem Funktionsumfang zusammen. Günstigere Bearbeitungsprogramme haben oft eine kleinere Auswahl an Funktionen. Diese sind jedoch optimal für Anfänger, die sich gerne mal im Bereich der Bildbearbeitung ausprobieren wollen.

Außerdem solltest du beim Kauf darauf achten, auf welchem Betriebssystem die Bea

Quelle: Movavi

rbeitungssoftware genutzt werden soll, da nicht alle Programme beispielsweise auf macOS verwendet werden können. Die Bildbearbeitung auf Mac empfiehlt sich vor allem für hochauflösende Bilder. Besonders beliebt für die professionelle Bildbearbeitung ist der Marktführer Adobe Photoshop, welcher sowohl von macOS als auch von Windows Nutzern verwendet werden kann. Für Einsteiger sind jedoch auch kostengünstigere Alternativen wie die Bearbeitungsprogramme Gimp oder Movavi zu empfehlen, da auch sie eine große Auswahl an Werkzeugen und Effekten bieten. Zudem ist es auf verschiedenen Seiten wie zum Beispiel Picasa möglich, Bilder online zu bearbeiten, ohne eine Software runterzuladen. Diese Seiten bieten jedoch oft weniger Funktionen an.

Darüber hinaus gibt es für mobile Betriebssysteme mittlerweile eine Vielzahl von Apps, die es ermöglichen Bilder unterwegs auf dem Smartphone zu bearbeiten. Auch diese unterscheiden sich hinsichtlich Preis, Funktionsumfang und Betriebssystem.

Fazit: Lohnt sich ein Bildbearbeitungsprogramm?

Insgesamt lässt sich festhalten, dass Bildbearbeitungsprogramme schon lange nicht mehr nur zur Grundausstattung eines Fotografen gehören, sondern auch für Hobbyfotografen und Anfänger durchaus nützlich sein können. Schon mit den einfachsten Funktionen können Nutzer ohne große Kosten beispielsweise ihre privaten Urlaubsfotos optimieren. Für eine professionelle Bildbearbeitung lohnt es sich jedoch mehr Geld in ein Bildbearbeitungsprogramm zu investieren, um den vollen Umfang an Funktionen nutzen zu können.

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